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RESTAURATION EINER  HOPF CARINA VON GLASSL

Einmal eine CARINA in den Händen zu halten ist sicher der Traum vieler Gitarrenliebhaber. Der Wunsch solch ein Exponat einmal sein Eigen nennen zu dürfen wird allerdings in den seltensten Fällen in Erfüllung gehen. Mir wurde, nach fast einem halben Sammlerleben, dieses außergewöhnliche Glück zuteil. Zur Historie: Die CARINA, mit ihrem futuristischen Äußeren, wurde 1961 von Gustav Glassl für Hopf entwickelt und gebaut. Sie ist das Vorgängermodell der SATURN 63, die 1963 auf den Markt kam. Das Modell verwendet Stilelemente die bei den FENDER-Modellen zu finden sind. Dies betrifft in erster Linie den angeschraubten Hals mit der charakteristischen Kopfplatte.
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RESTAURATION EINER FRAMUS SL6 CUSTOM von Herbert Rittinger

Durch Zufall kam ich in den Besitz einer ultra raren Topgitarre von Framus, die ich bis dato nur von Bildern aus den beiden Framus-Vintage-Büchern her kannte. Nicht einmal das firmeneigene Museum ist im Besitz dieses überaus seltenen Modells. Ein Novum ist die doppelte Kreuzverbalkung der Decke. Sicherlich war auch der extravagante Preis mit ein Grund für mein unverhofftes Glück. Qualität, Klang und Bespielbarkeit wurden mit Bestnoten bewertet. Dementsprechend abgehoben war auch der Verkaufspreis von 2150 DM . Zum Vergleich: Ein Premium-Modell von A. Lang kostete zu dieser Zeit gerade mal die Hälfte. Trotz den Vorzügen der SL6 blieb der wirtschaftliche Erfolg aus. Die Gründe dafür waren neben dem hohen Preis, der Trend der damaligen Zeit zu Brettgitarren.
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Bau einer vollmassiven Archtop Cello Bassgitarre mit Longscale Mensur von Martin Kemmler

Bau einer vollmassiven Archtop Cello Bassgitarre mit Longscale Mensur Meine Tochter, eine junge, ambitionierte Jazz-Bassistin, animierte mich zum Bau eines Archtop-Basses. Er sollte wie ein Kontrabass „fretless“, also ohne Bünde sein, allerdings mit Bundmarkierungen. Da sie auch elektrische Fender-Jazzbässe spielt, sollte dieses Instrument ebenfalls eine Longscale-Mensur bekommen.
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RESTAURATION EINER LANG – STANDARD

Dieses Mal hat eine frühe LANG-STANDARD meine Hilfe in Anspruch genommen. Der Vorbesitzer hatte an ihr bereits folgende Reparaturen durchführen lassen: Neulackierung der Decke Erneuerung der Bünde Diese Arbeiten wurden von 2 verschiedenen Gitarrenbauern ausgeführt. Die Lackierung der Decke ist sehr ordentlich gemacht. An der Deckeninnenseite ist ein Riss nahe der Taille zum kleinen Bug erkennbar. Dieser wurde fachgerecht repariert. Vermutlich war dies der Grund für die Neulackierung. Die Bundierung war soweit okay, aber gänzlich unverständlich für mich ist, dass im Zuge dieser Arbeit weder die Krümmung des Halses beseitigt, noch das Griffbrett abgezogen wurde. Für mich ist es auch selbstverständlich, dass im Falle einer Neubundierung eines so wertvollen Instruments, die Sägeschlitze im Halsbinding verschlossen werden.
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RESTAURATION EINER  HERRNSDORF ELEKTRO ARTIST VON TODT

RESTAURATION EINER  HERRNSDORF ELEKTRO ARTIST VON TODT Durch einen glücklichen Zufall kam ich in den Besitz einer Gitarre, die schon seit längerer Zeit meine Aufmerksamkeit erregt hatte. Die Tatsache, dass das Instrument eine starke Ähnlichkeit mit Exemplaren des berühmten Meisters Artur Lang aufweist und darüber hinaus qualitativ sehr hochwertig verarbeitet ist, weckte in mir das Verlangen, herauszufinden, wer der Schöpfer dieser wunderschönen Modellreihe ist. Natürlich hatte ich aufgrund meines umfangreichen Bildmaterials einen hinlänglichen Verdacht. Nach gründlicher Untersuchung und Auswertung aller relevanten Daten steht für mich zweifelsfrei fest, dass diese Gitarre aus der Werkstatt von Herbert Todt stammt. Die meisten Modelle dieser Art wurden über die Firma HERRNSDORF verkauft, aber auch HEMOSCH zählte, wenn auch nur in geringem Umfang, zu den Vertreibern.
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RESTAURATION EINER SEIFERT FAVORIT VON HERBERT RITTINGER

Dieses Modell hat Heinz Seifert etwa Ende der 50er bis Anfang der sechziger Jahre kreiert. Das war zu einer Zeit, wo er noch zusammen mit seinem Vater Kurt, in der Werkstatt in Erlbach, in der Klingenthalerstraße 25, arbeitete. Als Vorlage diente ihm die legendäre GIBSON L5. Im Laufe der Jahre hat diese Modellreihe eine Anzahl von Änderungen erfahren, die Korpusform ist aber immer die gleiche geblieben. Mehr darüber hier: Heinz Seifert – Ein Artikel von Stefan Lob
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RESTAURATION EINER HOPF 320 SL VON HERBERT RITTINGER

RESTAURATION EINER HOPF 320 SL GEBAUT VON GUSTAV GLASSL Dieses Mal hat eine üppige, in die Jahre gekommene Schönheit aus dem hohen Norden den Weg zu mir gefunden. Ihr Zustand war, in Anbetracht ihres Alters, durchaus passabel. Die Untersuchung führte zu folgender Diagnose: 5 Risse, 11 Bohrlöcher und Schäden in der Decke 9 Bohrlöcher in der Zarge lose Bindings an Korpus, Schalllöchern und Hals beschädigtes Binding am großen Bug 17 Bohrlöcher im Hals offene Leimfuge und Riss im Halsfuß Hals-Gurtpinbefestigung 2x außermittig Steg nicht original Schlagbrett nicht original desolater Zustand der Lackierung
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Komplett-Restauration einer vollmassiven Herbert Todt Jazzgitarre von Martin Kemmler

Komplett-Restauration einer vollmassiven Jazzgitarre von Herbert Todt Wenn man einmal eine Jazzgitarre von Herbert Todt in den Händen halten und sie eventuell anspielen darf, ist einem sofort bewusst, dass hier einer der besten Gitarrenbauer - und nicht nur in Markneukirchen, sondern weltweit - am Werk war. Es sind wunderbar ausgearbeitete Decken und Böden, die nur in mühevoller Handarbeit hergestellt werden konnten!
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Handgeschnitzte, vollmassive 17 Zoll Archtop Jazzgitarre mit Cutaway

Handgeschnitzte, vollmassive 17 Zoll Archtop Jazzgitarre mit Cutaway Von Martin Kemmler Im Frühjahr 2014 entstand eine 17 Zoll Jazzgitarre, die aus dem vollen Holz von Hand herausgearbeitet wurde. Ein Freund vermachte mir 32 Cellodecken aus Fichte, die er vor ca. 20 Jahren aus der Konkursmasse der Musima herauskaufte. Als Boden wurde ebenfalls ein abgelagerter Rohling für ein Cello aus geflammtem Ahorn verwendet. Fichtendecke und Ahornboden wurden nach Anleitung aus dem Buch von Robert Benedetto von Hand herausgearbeitet. Im Unterschied zu Benedetto erhielten Decke und Boden wesentlich stärkere Wölbung
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