RESTAURATION EINER LANG „SUPER DE LUXE“

Die Gitarre hat mein Freund Elmar, Mitte des vergangenen Jahres, auf ebay ersteigert. Mir war sie wegen ihrer ungewöhnlichen Gravur der Hardware sowie eines eingelegten Medaillons in der Schlagplatte schon vor Jahren auf der Webseite von Günter Amendt aufgefallen. Leider war sie zu diesem Zeitpunkt schon in die USA verkauft worden. Nun ist sie wieder in ihre Heimat zurückgekehrt und darüber freue ich mich sehr. Ich bin seit vielen Jahren mit der Historie und den Instrumenten von Artur Lang bestens vertraut, aber ein Modell mit einer solch speziellen Gravur und zusätzlichen Perlmutteinlagen im 1. und 15. Bund ist mir noch nicht untergekommen. Alle Griffbretteinlagen sind, ähnlich wie bei amerikanischen Modellen, durch einen oder zwei Schrägbalken getrennt. In die Einlage im 15. Bund ist zusätzlich noch NEW YORK eingraviert.
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„Spanien-Rettung mal anders!“

Als ich diese klassische Gitarre in den Händen hielt, war mir eines klar! Entweder ein Fall für die Müllabfuhr oder eine Rettung durch Rerbert Rittingers unglaubliche Fähigkeiten, als Gitarren Restaurator. Nachdem ich ein wenig im Netz recherchiert hatte und herausfand, das die „Antonio Sanches 1025“ eine der „hochwertigeren“ spanischen Gitarren ist, fragte ich Herbert nach seiner Meinung. Wie immer hatte er direkt die passenden Ideen wie man ein solches Instrument retten könnte. Da ich schon länger Ausschau nach einer klassischen Gitarre mit Nylonsaiten hielt, kam mir dieses Restaurations-Angebot gerade recht.
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Restaurierung einer HÜTTL OPUS 59

Nur selten hat man das Glück, das Topmodell von HÜTTL, die OPUS, zu Gesicht zu bekommen. In den vergangenen 4 Jahren habe ich nur 2 Auktionen des extravaganten Modells OPUS 59 in ebay beobachtet. Die Gitarre befand sich, angesichts ihres beachtlichen Alters, in einem ordentlichen Zustand. Der Hals hatte allerdings eine deutliche Krümmung was die Bespielbarkeit deutlich einschränkte. Die originalen, offenen Bandmechaniken mit Kunststoffwellen waren durch gekapselte Einzelmechaniken mit Saitenlock von SPERZEL ersetzt worden. Leider war bei deren Montage auf eine Ausfütterung der in der Kopfplatte vorhandenen Bohrungen verzichtet worden. Diese haben einen Durchmesser von 12mm, während die Einschraubmutter der Mechanik nur 9,5mm aufweist. Abgesehen von der mangelhaften Klangübertragung war diese Kombination optisch so passend wie ein schwarzer Tanga für meine Oma. Des weiteren war nachträglich ein Pickup der Marke Kent-Armstrong am Ende des Griffbretts montiert worden. Bei dieser Aktion wurde das wunderschöne hölzerne Schlagbrett übel zugerichtet.
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Restauration einer OTWIN Olymp

Auch dieses gute Stück habe ich bei Ebay ersteigert. Es war ursprünglich kastanienbraun, aber der Lack war sehr schlecht, sodaß ich mich für eine komplette Neulackierung entschied. Als die Farbe unten war kam ein fehlerfreies Holz zutage und so entschloß ich mich für eine transparente Lackierung.
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RESTAURATION HOYER-SPECIAL-SL „DIE ZWEITE „

Es ist schon verrückt: Auf meine erste HOYER-SPECIAL-SL musste ich über sechs Jahre warten. Ich habe meinen Augen nicht getraut als ich nur zwei Monate später eine zweite SL auf ebay entdeckte, aber dieses Phänomen ist mir mittlerweile nicht mehr neu. Natürlich habe ich mich sehr darüber gefreut, dass ich die Gitarre bekommen habe. Sie ist gut zwei Jahre jünger als meine erste, ist auch, wie diese, in red sunburst lackiert, hat aber einen dunklen Mittelstreifen auf der Decke. Die Elektrik ist ebenfalls von Schaller, aber die beiden Tonabnehmer sind höhenverstellbar in einem, auf der Decke angeschraubten, Metallgehäuse untergebracht. Regler, Schalter und Klinkenbuchse sind direkt in die Decke montiert.
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Restaurierung meiner HARMONY “Patrician”

Als diese Harmony “Patrician” in meine Hände fiel, dachte ich erst einmal: “Auweia!!!”. Der Zustand der Gitarre war erbärmlich: Zahlreiche Lackabschürfungen, Stellen, die bereits bis ins Holz abgekratzt waren, ein lockerer Hals, der zudem noch eher die Form einer Banane hatte als eines Gitarrenhalses, Bundstäbchen, die bis auf absolut Null runtergespielt waren, eine Stegkonstruktion, die auf einem Bambusröhrchen basierte und zahllose weitere Kleinigkeiten. Also ein Albtraum. Aber: Die Patrician besteht aus massiven Hölzern (Fichtendecke, Vogelaugenahornboden) und hat einen guten Grundsound, Binding und Schlagbrett sind aus echtem “Tortoise”, ein Material, dass man heute nicht mehr bekommen kann. Ein Indiz für ein überaus eingespieltes Instrument waren die Bundstäbchen; sie waren eben so gut wie nicht mehr vorhanden - und das fast überall fast gleichmäßig auf dem Griffbrett. Kurz angespielt, war da eben ein sehr, sehr guter Grundsound, der die Gitarre trotz erheblicher Mängel interessant erscheinen ließ.
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Restauration einer MIGMA von „Erich WANDER“

Die Gitarre wurde vor geraumer Zeit als Restaurationsobjekt in ebay angeboten. Es war Liebe auf den ersten Blick und mir war sofort klar, dass dies kein alltägliches Instrument ist. Leider fehlte jegliche Hardware und die Decke hatte einen unprofessionell reparierten Crash am großen Bug, nebst zwei offenen Rissen in der Zarge. Ich hätte beinahe gewettet, dass es sich um einen Korpus von ROGER handelt, wäre da nicht im Inneren ein Zettel mit der Aufschrift MIGMA MEISTER gewesen. Dieser ist handsigniert. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nichts über den Erbauer, außer dass dieser aus dem Vogtland stammen musste und seine Instrumente über die MIGMA vertrieben hat.
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